Pressemitteilungen

10.06.2006

Türkischer Fussballclub verfolgt Produktpiraten auch in Deutschland

   
 

Der türkische Fussballclub „Trabzonspor“ – in der Türkei geschätzt als einer der grössten und erfolgreichsten Fussballclubs der Türkischen Super Lig – verfolgt nun Produktpiraten auch in Deutschland


(th) Augsburg/Trabzon, 06.12.2005 – Der türkische Fussballclub „Trabzonspor“ hat Produktpiraten auch in Deutschland den Kampf angesagt. Trabzonspor konnte neben den Spitzenreitern der Türkischen Super Lig Fenerbahce, Besiktas und Galatasaray, einen Anstieg des illegalen Verkaufs von Fälschungen der eigenen Fanartikel deutlich wahrnehmen. Nach bisherigen Ermittlungen wurden grössere Mengen von Plagiaten – welche überwiegend in Nachahmungen der Fanartikel des Fussballclubs bestehen – lokalisiert und beschlagnahmt. In Deutschland wurden 5-6 Unternehmen dingfest gemacht und nach dem Markengesetz (MarkenG) sowie dem Gesetz gegen den Unlauteren Wettbewerb (UWG) abgemahnt. Die betroffenen Unternehmen hatten im Ausland Fälschungen von Originalprodukten des Fussballclubs hergestellt, um diese in Deutschland auf den Markt zu bringen.

Im Rahmen der erteilten Abmahnung hat der Fussballclub die Betroffenen zur Abgabe einer sog. strafbewehrten Unterlassungsverpflichtungserklärung gezwungen. Es bleibt abzuwarten, wie hoch der geltend gemachte Schadensersatz für den entgangenen Gewinn tatsächlich ausfallen wird.

„Wir verfolgen seit über sechs Monaten Personen, die im Handel und auch im Internet über alle möglichen Vertriebswege sog. Plagiate (Fälschungen) der Fanartikel gewinnbringend verkaufen“, so Rechtsanwalt Hakan Taskin aus Augsburg, der die Interessen des Fussballclubs in Deutschland vertritt. „Dies passiert natürlich ohne vorherige Genehmigung bzw. Lizenzeinräumung durch Trabzonspor. Der durch diese Produktpiraterie entstehende Schaden liegt im zweistelligen Millionenbereich. Ausser dem materiellen Schaden fügen diese Personen dem Fussballclub auch einen erheblichen immateriellen Schaden zu, da durch den Verkauf illegaler – und meistens auch minderwertiger und billiger – Fälschungen die ideellen Werte beeinträchtigt werden. Dies zeigt sich in einem Qualitätsverlust bei der Herstellung dieser Plagiate“ sagte er.

10.06.2006

Fussballclub Trabzonspor erwirkt einstweilige Verfügung gegen Betreiberin einer deutsch-türkischen Online-Plattform

   
 

Bei Zuwiderhandlung droht der Betreiberin ein Ordnungsgeld bis zu 250.000 EUR oder bis zu sechs Monaten Ordnungshaft

th/Trabzon-Köln - Der türkische Fussballclub Trabzonspor hat gegen die Betreiberin einer deutsch-türkischen Online-Plattform eine einstweilige Verfügung erwirkt. Einer Mitteilung des Fussballclubs zufolge hat das Landgericht Köln es der Inhaberin der Online-Plattform untersagt, auf der von ihr betriebenen Website das Logo bzw. den Namen des türkischen Fussballclubs zu benutzen bzw. gegen Entgelt zum Download anzubieten. Bei Zuwiderhandlung droht eine Ordnungsstrafe von bis zu 250.000 EUR oder eine Ordnungshaft bis zu sechs Monaten.

Es handelt sich um eine Online-Community-Plattform, welche auf Türkisch und Deutsch bereitgestellt wird. Die in Köln ansässige Betreiberin dieser Plattform hatte auf ihrer Website das Clubwappen von Trabzonspor zum Download als farbiges Handy Logo gegen Entgelt angeboten. Der Download des Logos gegen Entgelt stellt einen Verstoss gegen die geschützten Markenrechte von Trabzonspor dar, da etwaige Lizenzvereinbarungen nicht getroffen wurden.

„Das vom Gericht festgestellte markenrechtswidrige Vorgehen der Betreiberin zeigt, wie aggressiv die bestehenden Markenrechte von Trabzonspor gewinnbringend ausgenutzt werden“ teilte Rechtsanwalt Hakan Taskin mit, welcher die Interessen von Trabzonspor in Deutschland vertritt. „Es handelt sich bei diesem Unternehmen nicht um einen Einzelfall.“

Es bleibt abzuwarten, ob nach Abschluss des markenrechtlichen Verfahrens noch die Einleitung eines Ermittlungsverfahrens wegen der Begehung des Kennzeichenrechtsmissbrauchs bei der Staatsanwaltschaft angeregt wird.

10.06.2006

Türkischer Fussballclub verfolgt Produktpiraten auch in Deutschland

   
 

Der türkische Fussballclub „Trabzonspor“ – in der Türkei geschätzt als einer der grössten und erfolgreichsten Fussballclubs der Türkischen Super Lig – verfolgt nun Produktpiraten auch in Deutschland


(th) Augsburg/Trabzon, 06.12.2005 – Der türkische Fussballclub „Trabzonspor“ hat Produktpiraten auch in Deutschland den Kampf angesagt. Trabzonspor konnte neben den Spitzenreitern der Türkischen Super Lig Fenerbahce, Besiktas und Galatasaray, einen Anstieg des illegalen Verkaufs von Fälschungen der eigenen Fanartikel deutlich wahrnehmen. Nach bisherigen Ermittlungen wurden grössere Mengen von Plagiaten – welche überwiegend in Nachahmungen der Fanartikel des Fussballclubs bestehen – lokalisiert und beschlagnahmt. In Deutschland wurden 5-6 Unternehmen dingfest gemacht und nach dem Markengesetz (MarkenG) sowie dem Gesetz gegen den Unlauteren Wettbewerb (UWG) abgemahnt. Die betroffenen Unternehmen hatten im Ausland Fälschungen von Originalprodukten des Fussballclubs hergestellt, um diese in Deutschland auf den Markt zu bringen.

Im Rahmen der erteilten Abmahnung hat der Fussballclub die Betroffenen zur Abgabe einer sog. strafbewehrten Unterlassungsverpflichtungserklärung gezwungen. Es bleibt abzuwarten, wie hoch der geltend gemachte Schadensersatz für den entgangenen Gewinn tatsächlich ausfallen wird.

„Wir verfolgen seit über sechs Monaten Personen, die im Handel und auch im Internet über alle möglichen Vertriebswege sog. Plagiate (Fälschungen) der Fanartikel gewinnbringend verkaufen“, so Rechtsanwalt Hakan Taskin aus Augsburg, der die Interessen des Fussballclubs in Deutschland vertritt. „Dies passiert natürlich ohne vorherige Genehmigung bzw. Lizenzeinräumung durch Trabzonspor. Der durch diese Produktpiraterie entstehende Schaden liegt im zweistelligen Millionenbereich. Ausser dem materiellen Schaden fügen diese Personen dem Fussballclub auch einen erheblichen immateriellen Schaden zu, da durch den Verkauf illegaler – und meistens auch minderwertiger und billiger – Fälschungen die ideellen Werte beeinträchtigt werden. Dies zeigt sich in einem Qualitätsverlust bei der Herstellung dieser Plagiate“ sagte er.


 
 
 
 


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